Amnesty International Koordinationsgruppe Ägypten

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Koordinationsgruppe Ägypten

Willkommen auf der Internetseite der Amnesty Koordinationsgruppe Ägypten!

Demonstranten mit Nofreteten am 25.1.2014 in Berlin © Amnesty International/Henning Schacht

Die Menschenrechtslage in Ägypten ist seit Jahrzehnten kritisch. Von 1958 bis 2012 galten im Land fast durchgehend Notstandsgesetze, die der Polizei große Macht einräumten. Im Februar 2011 – im Zuge des "Arabischen Frühlings" – gelang es dem Volk, Präsident Mubarak nach fast 30 Jahren im Amt abzusetzen. Aber auch nach der Revolution ist die Lage dramatisch geblieben. Keiner der Machthaber, die auf Mubarak folgten, trug zur Stärkung der Menschenrechte im Land bei: weder die Übergangsregierung des Obersten Rats der Streitkräfte, noch der frei gewählte Präsident Mohammed Mursi, der im Juli 2013 gewaltsam abgesetzt wurde. Und auch nicht der auf Mursi folgende "Übergangspräsident" Adli Mansour oder der amtierende Staatspräsident Abd El-Fattah Al-Sisi.

Die aktuelle Lage: Tausende Regierungskritiker befinden sich im Gefängnis, viele von ihnen seit Wochen oder sogar Monaten ohne formelle Anklage. Das Regime geht mit brutalster Gewalt gegen jeglichen Widerstand vor. Friedliche Demonstranten müssen mit mehrjährigen Haftstrafen rechnen, Folter ist weit verbreitet, die Chance auf ein faires Gerichtsverfahren gering. Die Zahl der Todesurteile ist seit der Revolution drastisch gestiegen. Auch Journalisten sind hohem Druck ausgesetzt, Zensur ist an der Tagesordnung. Durch unsere Arbeit möchten wir auf diese Missstände hinweisen und möglichst viele Menschen überzeugen, mit uns für die Menschenrechte in Ägypten zu kämpfen.

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23.08.2016

Urgent Action: NGO-Mitglieder von Einfrieren ihrer Vermögen bedroht

Am 17. September entscheidet ein ägyptisches Gericht im Zuge des Vorwurfs ausländischer Finanzierung über das Einfrieren vom Vermögen bedeutender Menschenrechtsverteidiger_innen und ihrer Familien. Weitere Anklagen und Gefängnisstrafen von bis zu 25 Jahren könnten folgen.

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18.08.2016

Urgent Action: Erneute Haftverlängerung von Dr. Ahmed Abdullah

Ägyptische Behörden haben das Gesuch des Menschenrechtsverteidigers Dr. Ahmed Abdullah gegen eine erneute Verlängerung der Haft um 45 Tage abgelehnt. Mina Thabet, der zeitgleich festgenommen wurde, ist inzwischen gegen Kaution frei, die Anklage bleibt jedoch bestehen. Die Anschuldigungen gegen beide Männer sind erfunden und ein Resultat ihrer Menschenrechtsarbeit.

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05.08.2016

Urgent Action: Folter durch Gefängniswärter*innen

Islam Khalil, der für 122 Tage Opfer staatlichen Verschwindenlassens wurde, ist während der Haft gefoltert und in Einzelhaft gehalten wurden, nachdem er sich für bessere Haftbedingungen eingesetzt hatte. Während seiner Haft ist Islam Khalil in Hungerstreik getreten durch den er gesundheitliche Schäden erlitten hat. Der Besuch eines Doktors wird ihm jedoch verwehrt.

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17.07.2016

Newsletter Juni-Juli

Neuer Newsletter mit Informationen über aktuelle Aktionen von amnesty international und die Menschenrechtslage in Ägypten online.

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14.07.2016

Veröffentlichung: Verschwindenlassen in Ägypten

Heute hat Amnesty International den Bericht "Egypt: Officially you do not exist: Disappeared and tortured in the name of counter terrorism" veröffentlicht. Hierin dokumentiert Amnesty International, wie staatliche Sicherheitsdienste seit Mitte 2013 Hunderte Menschen ohne rechtliche Grundlage festgenommen haben und für Tage oder auch Monate "verschwinden" ließen.

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12.07.2016

URGENT ACTION: Die akute Bedrohung von Menschenrechtsverteidiger_innen stoppen!

Am 17. Juli entscheidet sich inwiefern das „Einfrieren“ der Vermögen von fünf führenden Menschenrechtsverteidiger_innen, deren Familien, NGOs und Mitarbeiter_innen rechtens war. Die Fälle sind Teil einer Reihe von Anzeigen im Zuge des Paragraphen 173 (2011), welcher sich auf vermeintliche Finanzierungen aus dem Ausland bezieht. Im Falle einer Bekräftigung der Urteile, erwarten die Menschenrechtsverteidiger_innen womöglich lebenslange Haftstrafen.

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