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Mahmoud Hussein freilassen! | Foto: Tarek Tito

13.11.2015

Fast 145.000 Unterschriften für Mahmoud Hussein

Beinahe 145.000 Menschen haben eine Amnesty-Petition unterschrieben und die Freilassung von Mahmoud Hussein gefordert. Seit Januar 2014 sitzt der Student in Ägypten hinter Gittern. Die Sicherheitskräfte verhafteten den damals 18-Jährigen, weil er ein T-Shirt mit der Aufschrift „Nation ohne Folter“ und einen Schal mit dem Logo der „Revolution des 25. Januar“ getragen hatte. Nun werden die Unterschriften der Staatsanwaltschaft in Ägypten übergeben – rechtzeitig vor Mahmouds nächstem Gerichtstermin am 16. November.

Während seiner Haft wurde Mahmoud Hussein mit Stromschlägen an Händen, Rücken und Hoden gefoltert und geschlagen. Auf diese Weise erzwangen die Behörden ein falsches „Geständnis“, angeblich habe er demnach Molotowcocktails und Handgranaten in seinem Besitz gehabt, sei Mitglied einer Verbotenen Gruppierung und habe gegen Bezahlung an einer illegalen Demonstration teilgenommen. Bis heute wurde nicht formal Anklage gegen Mahmoud erhoben. Am 16. November steht er erneut vor Gericht, der Richter wird entscheiden, ob die Untersuchungshaft erneut um 45 Tage verlängert wird.

Mit eindrucksvollen 144.500 Unterschriften fordern die Unterzeichner die ägyptische Staatsanwaltschaft auf, den gewaltlosen politischen Gefangenen Mahmoud Hussein sofort und bedingungslos freizulassen.

Das volle Amnesty-Statement auf Englisch.

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