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19.06.2016

URGANT ACTION: Menschenrechtsverteidiger_innen in Gefahr

Das scharfe Vorgehen der ägyptischen Regierung gegenüber Menschenrechtsorganisationen und –verteidiger_innen geht weiter: Am 15. Juni wurde das Vermögen des Al-Andalus Instituts für Toleranz und Anti-Gewalt Studien sowie dessen Direktors Ahmed Samih eingefroren.

Das Verfahren findet im Zuge des Paragraphen 173 (2011) statt, welcher Menschenrechtsorganisationen zur Registrierung sowie zur Offenlegung aller ausländischen Finanzierungen zwingen soll. Der Fall Ahmed Samih’s ist dabei der neuste Fall in einer schier endlosen Reihe von Verfahren gegen Menschenrechtsverteidiger_innen in den letzten Monaten. Weitere Betroffene sind unter anderen Mohamed Zaree, Hossam Bahgat, Gamal Eid und Rawda Ahmed.

Amnesty International verurteilt das Vorgehen der ägyptischen Regierung gegenüber Menschenrechtsorganisationen und -verteidigern_innen als Versuch kritische Stimmen im Land zum Schweigen zu bringen. Fordert mit dieser Urgent Action ein Ende des Vorgehens der Regierung gegenüber Menschenrechtsverteidiger_innen und das Fallen lassen aller bisheriger Anklagen im Zusammenhang mit Paragraph 173 (2011). Bitte versendet keine Appelle mehr nach dem 29. Juli 2016.

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