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12.07.2016

URGENT ACTION: Die akute Bedrohung von Menschenrechtsverteidiger_innen stoppen!

Am 17. Juli entscheidet sich inwiefern das „Einfrieren“ der Vermögen von fünf führenden Menschenrechtsverteidiger_innen, deren Familien, NGOs und Mitarbeiter_innen rechtens war. Die Fälle sind Teil einer Reihe von Anzeigen im Zuge des Paragraphen 173 (2011), welcher sich auf vermeintliche Finanzierungen aus dem Ausland bezieht. Im Falle einer Bekräftigung der Urteile, erwarten die Menschenrechtsverteidiger_innen womöglich lebenslange Haftstrafen.

Unter den Menschenrechtsverteidiger_innen befinden sich Hossam Bahgat (Egyptian Initiative for Personal Rights), Gamal Eid (Arab Network for Human Rights Information), Bahey el-Din Hassan (Cairo Institute for Human Rights Studies), Mostafa al-Hassan (Hisham Mubarak Law Center) und Abdel Hafez Tayel (Egyptian Center fort he Right to Education).

Außerdem wurden die Menschenrechtsverteidiger_innen Mozn Hassan (Nazra for Feminist Studies) und Hoda Abd El-Wahab (Arab Center for the Independence oft he Judiciary and the Legal Profession) mit Verweis auf Paragraph 173 Ende Juni an der Ausreise aus Ägypten gehindert.

Amnesty International verurteilt das Vorgehen der ägyptischen Regierung gegenüber Menschenrechtsverteidiger_innen und fordert die sofortige Einstellung jeglicher Verfahren mit Bezug auf Paragraph 173. Unterstützt mit dieser Urgent Action die Forderungen von Amnesty International. Bitte versendet keine Appelle mehr nach dem 22. August 2016.

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